Bauphysik

René Weiersmüller: Die wirtschaftlich optimale Wärmedämmung von Neubauten – Ein Vorschlag für eine Optimierungsrechnung. Schweizerische Bauzeitung, 1/2 (1977).
Die zu jener Zeit empfohlenen Wärmedämmstärken wurden damals als übertrieben belächelt. Heute verlangen gesetzliche Vorschriften teils eher noch mehr.

René Weiersmüller: Torpedos gegen Wärmedämmung bei Neubauten. Der Landbote (09. Nov. 1978).
Mit diesem etwas polemischen Beitrag wurde versucht, den von verschiedenen Lobbies ausgeübte Druck gegen griffige Wärmedämmvorschriften abzuschwächen. Die damit provozierte Gegendarstellung überzeugte nicht.

René Weiersmüller: Die Beeinflussung von Energiebilanzen durch Sonnenstrahlung auf nichttransparente Bauteile. HeizungKlima, 2 (1979).
Wie gross ist im Winter der Wärmegewinn von der Sonne auf Aussenwände? Vermindert eine Aussenisolation den Wärmegewinn durch die Sonnenstrahlung? Über Masse und Trägheit, Phasenverschiebung und Wärmedämmung.

Simon Bargetzi und René Weiersmüller: Die Wirtschaftlichkeit einer nachträglichen Wärmedämmung. Schweizer Ingenieur und Architekt, 29 (1979).
Eine nachträgliche Wärmedämmung macht sich dann bezahlt, wenn die bestehenden Isolationswerte sehr schlecht und/oder die Energiepreise hoch und/oder die Massnahmen zusammen mit anderen Sanierungsarbeiten durchführbar sind.
Siehe dazu auch Berichtigung in Schweizer Ingenieur und Architekt, 36 (1979).

René Weiersmüller: Die Wärmedämmung von Neubauten nach wirtschaftlich optimalen Gesichtspunkten. Schweizer Ingenieur und Architekt, 9 (1980).
Ein erweiterter und aktualisierter Nachdruck aus «Gesundheitstechnik» (1977).

René Weiersmüller: Energietechnische Aspekte von Gebäudehülle und Wärmeerzeugung. Schweizer Ingenieur und Architekt, 36 (1981).
Der Jahresenergieverbrauch eines Gebäudes ist nicht allein von der Gebäudehülle, sondern auch von der Heizanlage sowie dem Benutzerverhalten abhängig. Entsprechend problematisch ist der Vergleich von (womöglich noch fehlerhaft erhobenen) Kennziffern z.B. in MJ/m2a, um daraus Rückschlüsse auf das Sanierungspotential an der Gebäudehülle zu ziehen.

René Weiersmüller: Bestimmung der Heizkosteneinsparung mit der HK-Scheibe. Schweizer Ingenieur und Architekt, 48 (1982).
Mit der HK-Scheibe kann auf einfache Art bestimmt werden, welche Heizkosteneinsparung mit einer verbesserten Wärmedämmwirkung erreichbar ist.

René Weiersmüller: Ansteigender Energieverbrauch nach Isolierung der Fassade? Diverse Zeitungen (1983).
Dieser zuerst in der Basler Zeitung vom 9. April 1983 erschienene Beitrag widerlegt unsinnige Behauptungen und erinnert an die Notwendigkeit, die witterungsabhängige Heizungsregelung nach Wärmedämmassnahmen an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

René Weiersmüller: Die Wärmedämmung von Gebäuden und deren Verteufelung mittels unhaltbaren Behauptungen. Meilen (2011). Mit diversen Updates.
Von einigen Seiten wird unentwegt behauptet, die Wärmeverluste einer Aussenmauer lasse sich mit einer Wärmedämmung kaum vermindern. Für die optimale Nutzung der solaren Einstrahlung sei unter anderem die Mauerdicke resp. das Wärmespeichervermögen weit wichtiger. Nach einer detaillierten Analyse, auch mittels Computersimulationen, entbehren solche Behauptungen jeglicher Grundlage. Daten nachgeführt bis Sommer 2017.

René Weiersmüller: Das Tessiner Experiment. Meilen (Mai 2012). Mit Update vom Mai 2013 sowie zwei Nachträgen.
Damit die Auswirkung der Globalstrahlung auf die Raumtemperatur abgeschätzt werden kann, wurde im Winter 2011/12  in einem praktisch unbeheizten Wohnhaus die Raumtemperatur aufgezeichnet und mit der Aussentemperatur verglichen. Im Winter dürfte im Schweizerischen Mittelland der sonnenbedingte Wärmegewinn einer durchschnittlichen Temperaturerhöhung von 2 – 3° C entsprechen und hauptsächlich über die transparenten Bauteile erfolgen. Bleiben Fensterläden und -Storen geschlossen, sinkt diese Temperaturerhöhung und damit der solare Energiegewinn auf etwa die Hälfte. Der solare Energiegewinn, welcher allenfalls den Aussenwänden zugeordnet werden kann, wird dadurch nochmals kleiner.

René Weiersmüller: Das Lichtenfelser Experiment – eine dilettantische Irreführung. Meilen (Oktober 2013).
Es muss nachdenklich machen, wie ein paar Demagogen mit abstrusen Theorien und einem Experiment mit eklatanten Mängeln ganze Heerscharen von irritierten Anhängern gewinnen können.